Aktuelle Infos zum Thema Kitabetreuung und Corona

Aktuelle Infos zum Thema

aktualisiert 13.04.2021

Kitabetreuung und Coronavirus (COVID-19)

 

– Rückkehr in den (eingeschränkten) Regelbetrieb in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer einer 7-Tagesinzidenz von unter 50 bzw. unte 100!

– Wichtiger Hinweis für die Zeit ab dem 15.03.2021

– Umgang mit Kindern mit (leichten) Krankheitssymptomen – Notwendigkeit eines Corona-Tests ab 15.03.2021

– Einführung der Testpflicht für Kinder und Jugendliche in den Schulen, Schulkinderbetreuungen und den Horten ab 12.04.2021

– Elternbeiträge Januar bis Mai 2021

– Rahmenhygieneplan 10.04.2021

 

 

Appell an die Eltern und Fortsetzung des Beitragsersatzes bis Mai 2021

Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales(StMAS) empfiehlt denEltern im Interesse des Infektionsschutzes auch weiterhin, möglichst vom Besuch der Kindertageseinrichtungen und Tagespflegestellen abzusehen, so sie die Betreuung und Bildung ihrer Kinder auch auf andere Weise sicherstellen können. Die Eltern leisten damit einen wertvollen Beitrag dazu, Kontakte auch im Bereich der Kindertagesbetreuung auf das notwendige Maß zu reduzieren.

Die Bayerische Staatsregierung hat am 23. Februar 2021 ferner beschlossen, Eltern und Kindertageseinrichtungen bzw. Kindertagespflegestellen auch im März 2021 pauschal bei den Elternbeiträgen zu entlasten. Der Beitragsersatz erfolgt unter denselben Voraussetzungen wie schon im Januar und Februar 2021. Dies gilt auch für die kommunale Beteiligung.

Das heißt konkret: Der Beitragsersatz ist möglich für Kinder, die die Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflegestelle an nicht mehr als fünf Tagen (Bagatellregelung) im betreffenden Monat besucht haben. Der Beitragsersatz wird unabhängig davon, ob die Einrichtung im eingeschränkten Regel-betrieb geöffnet ist oder aufgrund einer 7-Tage-Inzidenz über dem Wert 100 lediglich eine Notbetreuunganbietet, geleistet.

 

Möglichkeit der Rückkehr zum (eingeschränkten) Regelbetrieb / 7-Tage-Inziden:

Bereits mit unserem 403. Kita-Newsletter vom 5. März 2021 haben wir vorab darüber informiert, dass ab dem 15. März 2021 in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von unter 50 die Möglichkeit besteht, in den Regelbetrieb zurückzukehren. Im Folgenden möchten wir Sie detailliert über die ab dem 15. März geltenden Regelungen informieren:
 
7-Tage-Inzidenz unter 50:
Regelbetrieb: Die Kitas dürfen wieder mit offenen Konzepten arbeiten. Empfohlen wird aber weiterhin, in festen Gruppen zu arbeiten. Die Betreuung in festen Gruppen hat den Vorteil, dass Infektionsketten im Fall der Fälle schnell und einfach nachvollzogen werden können. Außerdem muss bei Auftreten eines Infektionsfalles in einer Gruppe ggf. nicht die gesamte Kindertageseinrichtung in Quarantäne geschickt werden. Bei einem Anstieg der Inzidenz auf über 50 müsste vom offenen Konzept wieder in die Arbeit mit festen Gruppen umgestellt werden.
 
7-Tage-Inzidenz 50-100:
Eingeschränkter Regelbetrieb: Die Betreuung aller Kinder in festen Gruppen ist möglich.
 
7-Tage-Inzidenz über 100
Notbetreuung: Es werden nur die Kinder betreut, deren Eltern eine Kindertagesbetreuung nicht anderweitig sicherstellen können

Woher weiß ich, welche 7-Tageinzidenz in meinem Landkreis herrscht/welche Regel gilt?

Die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden werden jeweils am Freitag jeder Woche die für den betreffenden Landkreis oder die betreffende kreisfreie Stadt maßgebliche Inzidenzeinstufung bestimmen. Die für den Inzidenzbereich maßgebliche Regelung gilt dann für den betreffenden Landkreis oder die betreffende kreisfreie Stadt jeweils für die Dauer der darauffolgenden Kalenderwoche von Montag bis zum Ablauf des folgenden Sonntags.
 
Beispiel: Die 7-Tage-Inzidenz für einen Landkreis oder eine kreisfreie Stadt liegt am Freitag, den 19. März 2021 über 50. Für die gesamte darauffolgende Woche (22. März 2021 bis 28. März 2021) befinden sich die Kindertageseinrichtungen im betreffenden Landkreis bzw.der betreffenden kreisfreien Stadt im eingeschränkten Regelbetrieb, selbst, wenn die 7-Tage-Inzidenz im Laufe der Woche unter den Wert von 50 sinken oder über den Wert von 100 steigen sollte.
 
Sowohl im (eingeschränkten) Regelbetrieb wie auch in der Notbetreuung findet der Rahmenhygieneplan Anwendung. Dieser wird aktuell überarbeitet. Sobald die finale Fassung vorliegt, werden wir Sie hierüber informieren. Die entsprechende Rechtsgrundlage ist§ 19 der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (12. BayIfSMV), die Sie abrufen können.
 
Organisierte Spielgruppen und Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung
Ab dem 15. März 2021 sind der Betrieb von organisierten Spielgruppen sowie Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung wieder zulässig. Auch für die organisierten Spielgruppen und die Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung gelten die für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen geltenden Regelungen wie oben dargestellt.

                                                                                                                

Was gilt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tagesinzidenz von über 100?

Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, organisierten Spielgruppen für Kinder sowie Maßnahmen zur Ferientagesbetreuung werden grundsätzlich untersagt.

Folgende Personengruppen sollen eine Notbetreuung in Anspruch nehmen können:

  • Kinder, deren Eltern die Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, insbesondere, wenn sie ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen müssen,
  • Kinder, deren Betreuung zur Sicherstellung des Kindeswohls von den zuständigen Jugendämtern angeordnet worden ist,
  • Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach den §§ 27 ff. SGB VIII haben,
  • Kinder mit Behinderung und Kinder, die von wesentlicher Behinderung bedroht sind.

Es wird an die Eltern appelliert, eine Notbetreuung tatsächlich nur dann in Anspruch zu nehmen, wenn dies unbedingt notwendig ist. Dies ist bspw. dann nicht der Fall, wenn eine Betreuung im häuslichen Umfeld auch anderweitig sichergestellt werden kann.

Die Notbetreuung kann ferner nur dann in Anspruch genommen werden, wenn

  • das Kind keine Symptome einer akuten, übertragbaren Krankheit aufweist,
  • das Kind nicht in Kontakt zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person steht bzw. seit dem Kontakt 14 Tage vergangen sind,
  • das Kind keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.

 

Der Rahmenhygieneplan gilt weiterhin, sowohl im Notbetrieb als auch im eingeschränkten Regelbetrieb.

 

Bis auf Weiteres gilt, dass keine Kinder mit reduziertem Allgemeinzustand oder Kinder, die in Quarantäne sind oder die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer mit COVID-19 infizierten Personen hatten, die Notbetreuung besuchen dürfen. Insoweit gelten die Regelungen des Rahmenhygieneplans unverändert fort. Dies gilt auch für die Regelungen zu Kindern mit Erkältungssymptomen.

 


Umgang mit Kindern mit (leichten) Krankheitssymptomen – Notwendigkeit eines Corona-Tests

… In den vergangenen Wochen hat sich auch in Deutschland die britische Virusmutation B. 1.1.7 ausgebreitet. Diese Mutation gilt als ansteckender. Gleichzeitig ist die Zahl der Infekte, an denen Kinder in dieser Jahreszeit normalerweise erkrankt sind, stark zurückgegangen.
Deshalb ist es nach Einschätzung der Medizinerinnen und Mediziner, die die Staatsregierung in diesem Punkt beraten, notwendig, die Regelung zu Corona-Testungen anzupassen. So wird künftig bei erkrankten oder wiedergenesenen Kindern und Beschäftigten ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) verlangt. Dafür sind nach Auskunft der Ärzteschaft genügend Testkapazitäten in den Praxen vorhanden. …

Den kompletten Elternbrief des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales können Sie hier lesen:

Einführung der Testpflicht für Kinder und Jugendliche in den Schulen, in der Schulkinderbetreuung und in den Horten ab 12.03.2021

Schulkinder sollen möglichst, analog zur Regelung an den Schulen und unter Vorbehalt einer Regelung in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, nur dann betreut werden, wenn sie zu Beginn der Betreuung über ein schriftliches oder elektronisches negatives Ergebnis eines PCR-oder POC-Antigentests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV2 verfügen und auf Anforderung der Einrichtung vorweisen oder in der Kindertageseinrichtung/HPT unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben.

Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung oder der in der Einrichtung vorgenommene Selbsttest dürfen bei einer 7-Tage-Inzidenz im betreffenden Landkreis/der kreisfreien Stadt bis zu 100 höchstens 48 Stunden vor dem Beginn des Schulbeziehungsweise Betreuungstages vorgenommen worden sein, bei einer 7-Tage-Inzidenz über 100 darf der Test höchstens 24 Stunden vor Beginn des Schul-beziehungsweise Betreuungstages vorgenommen worden sein. Sofern ein Kind am betreffenden Tag oder 24 Stunden beziehungsweise 48 Stunden vor Betreuungsbeginn am Präsenzunterricht oder der Notbetreuung in der Schule teilgenommen hat, wird vermutet, dass das Kind bereits in der Schule einen Test vorgewiesen hat oder in der Schule unter Aufsicht getestet wurde. Ein nochmaliger Test in der Kindertageseinrichtung/HPT ist in den Fällen des Satz 3 nicht erforderlich. Soweit Tests in der Einrichtung vorgenommen werden, verarbeitet die Einrichtung das Testergebnis ausschließlich für den Zweck der Aufrechterhaltung der Betreuung; eine Übermittlung an Dritte findet vorbehaltlich von Meldepflichten nach dem Infektionsschutzgesetz nicht statt. Das Testergebnis wird höchstens 14 Tage aufbewahrt. Die Durchführung eines Selbsttests nach Satz 1 bedarf der Einwilligung der Personensorgeberechtigten.

 

Die Einwilligungserklärung können sie hier ausdrucken:

 

Ersatz der Elternbeiträge auch im April und Mai 2021

Liebe Eltern,

Beitragsersatz und Essensgeld für die Monate Januar bis Mai 2021

„Der Ministerrat hat heute (13. April 2021) beschlossen, Eltern und Kindertageseinrichtungen bzw. Kindertagespflegestellen auch im April und Mai 2021 bei den Elternbeiträgen pauschal zu entlasten. Dies erfolgt unter denselben Voraussetzungen wie schon im Januar, Februar und März 2021. Der Beitragsersatz ist also für Kinder möglich, die die Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflegestelle im betreffenden Monat an nicht mehr als fünf Tagen besucht haben (Bagatellregelung). Der Beitrag wird unabhängig davon ersetzt, ob die Kindertageseinrichtung/ Kindertagespflegestelle im eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet ist oder aufgrund einer 7TageInzidenz über dem Wert 100 eine Notbetreuung anbietet.“

Ersatz bedeutet, dass wir als Träger einen pauschalen Ersatz für die Beiträge (nicht für Essensgeld) erhalten, wenn wir von Ihnen keine Beiträge erheben, bzw. diese zurückerstatten. Wir dürfen sie in diesen Monaten nur von der Beitragspflicht befreien, wenn sie weniger als 6 Tage pro Monat die Betreuung in Anspruch genommen haben

Essensgelder werden wie gewohnt immer im Folgemonat abgerechnet, auch bei weniger als 6 Tagen!

Diese Regelung gilt für die Monate Januar – Mai 2021 (unabhängig davon, wie lange die Kitaschließung/Notbetreuung dauert).

 

Einzug Januar 2021:

Der Beitrag für Januar 2021 wurde Mitte Januar zusammen mit dem Essensgeld Dezember 2020 regulär eingezogen.

Sie haben den kompletten Beitrag für Januar 2021 von uns zurückerstattet bekommen, wenn Ihr Kind im Januar nicht mehr als 5 Tage in der Einrichtung betreut wurde. Wenn Sie 6 oder mehr Betreuungstage genutzt haben, konnten wir Ihnen nichts erstatten.

 

Einzug Februar 2021:

Mitte Februar wurde lediglich das Essensgeld für Januar eingezogen. Es wurden keine Beiträge eingezogen.

 

Einzug März 2021:

Mitte März wird das Essensgeld Februar eingezogen

und bei den Familien, die die Betreuung im Februar mehr als 5 Tage genutzt haben, wird Mitte März auch der Beitrag für Februar eingezogen. 

 

Einzug April 2021:

Mitte April wird das Essensgeld März eingezogen

und bei den Familien, die die Betreuung im März mehr als 5 Tage genutzt haben, wird Mitte April auch der Beitrag für März eingezogen. 

 

Einzug Mai 2021:

Mitte Mai wird das Essensgeld April eingezogen

und bei den Familien, die die Betreuung im April mehr als 5 Tage genutzt haben, wird Mitte Mai auch der Beitrag für April eingezogen. 

 

Einzug Juni 2021:

Mitte Juni wird das Essensgeld Mai eingezogen

und bei den Familien, die die Betreuung im Mai mehr als 5 Tage genutzt haben, wird Mitte Juni auch der Beitrag für Mai eingezogen. 

Voraussichtlich wird Mitte Juni auch der Beitrag für Juni wieder regulär eingezogen.

D.h. wenn Sie im Mai die Betreuung mehr als 5 Tage nutzen, wir bei Ihnen im Juni: Essensgeld Mai, Beitrag Mai und Beitrag Juni in einem Betrag eingezogen!

 

Rahmenhygieneplan 10.04.2021:

 

Bitte lesen Sie regelmäßig die Informationen, die Sie über die KitaInfoApp Ihrer Einrichtung bekommen und die Infos auf

https://Kita-Zweckverband-Selb.de

 

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und die Rücksichtnahme

Bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Grüßen

Regina Kastner

Geschäftsführerin ZweGeK

 

 

 

Schnelle Hilfen für Familien

Schnelle Hilfen für Familien:

  • Notfall-KiZ
  • Lohnersatz bei Kinderbetreuung
  • Krippengeld

– hier finden Sie einen schnellen Überblick für aktuelle Finanzhilfen speziell für Familien:

https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/corona-familien-fin.php