Aktuelle Infos zum Thema Kitabetreuung und Corona

Aktuelle Infos zum Thema

Kitabetreuung und Coronavirus (COVID-19)

finden Sie hier:

Grundsätzlich gilt ab Montag, den 16. März 2020, ein Betretungsverbot für Kinder in Kindertageseinrichtungen. Ein Betretungsverbot für Beschäftigte gibt es nicht.

Wir bieten aktuell in allen unseren Einrichtungen Notbetreuung an.

Da sich der Kreis der Berechtigten und die Erklärung zur Berechtigung immer wieder ändert, beachten Sie bitte unbedingt immer die Neuerungen, welche wir hier veröffentlichen.

Im Anhang daran veröffentlichen wir hier auch immer die aktuellen Formulare:

„Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung) …“ Achtung, dass Herunterladen kann evtl. einen Moment dauern

Dieses muss immer möglichst 2 Tage VOR dem ersten Betreuungstag vollständig ausgefüllt und unterschrieben in der Einrichtung abgegeben werden. Zusätzlich müssen Sie mindestens 2 Tage vor dem ersten Betreuungstag die Betreuungszeiten telefonisch mit der Kitaleitung absprechen. Dies ist sehr wichtig, da wir aus Sicherheitsgründen – um mögliche Übertragungswege einzuschränken – die Betreuung vorher gut planen müssen.

Da sich die Voraussetzungen für alle Eltern und die Einrichtungen immer wieder ändern, müssen Sie als Eltern, auch wenn Ihre Kinder bereits die Notbetreuung besuchen, ggfls. immer wieder die neuen Formulare ausfüllen und unterschreiben!

Elternbeiträge:

Regelungen zur Erstattung, bzw. Aussetzung der Einzüge für Eltern, deren Kinder die Notbetreuung nicht besuchen dürfen oder wollen finden Sie unter:

Elternbeiträge: Erstattung – Aussetzung für April, Mai, Juni 2020

Grundsätzlich gilt für die Zeit von April bis Juni: für die Monate, in denen sie keine Betreuung in Anpsruch nehmen, müssen sie keine Beiträge bezahlen. Der Beitrag April wird zurück erstattet und im Mai und Juni findet kein Einzug statt!

-aktualisiert 22.05.2020

Die Betretungsverbote für Kindertageseinrichtungen wurden bis einschließlich 14. Juni 2020 verlängert.

Folgende Eltern können für ihre Kinder eine Notbetreuung in Anspruch nehmen:

– ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig

und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist (Dass Baumärkte, Gartencenter, Buchhandlungen Friseure etc. nun oder in näherer Zukunft wieder öffnen dürfen, bedeutet ausdrücklich nicht, dass es sich hierbei um kritische Infrastruktur im Rahmen der Notbetreuung handelt.) – Arbeitgeber können nicht selbst entscheiden, ob eine Tätigkeit zum Bereich der kritischen Infrastruktur gehört. Bei Behörden obliegt die Einschätzung, ob ihre eigenen Beschäftigten zum Kreis der zur Notbetreuung Berechtigten gehören, dem Behördenleiter, ggf. in Abstimmung mit der übergeordneten Stelle.

– eine Alleinerziehende oder ein Alleinerziehender erwerbstätig ist

und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist.

mit Alleinerziehenden vergleichbar: Kinder, bei denen beide Erziehungsberechtigte erwerbstätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in den jeweiligen Tätigkeiten an einer Betreuung des Kindes gehindert sind und einer dieser Erziehungsberechtigten aufgrund beruflich veranlasster Auswärtstätigkeiten regelmäßig den überwiegenden Teil der Woche nicht im gemeinsamen Haushalt übernachten kann (z.B. Fernfahrer), sind ebenfalls zur Notbetreuung berechtigt. Auch hier gelten die gleichen weiteren Voraussetzungen wie bei Alleinerziehenden.

– Kinder von studierenden Alleinerziehenden bzw. solchen in Ausbildung:

Neben den Kindern von berufstätigen Alleinerziehenden können unter den gleichen Voraussetzungen auch Kinder von alleinerziehenden Studierenden bzw. Auszubildenden künftig die Notbetreuung in Anspruch nehmen, wenn die alleinerziehende Person  an einer staatlichen, staatlich anerkannten oder kirchlichen Hochschule immatrikuliert ist oder an einer Einrichtung studiert, die gem. Art. 86 Abs. 1 oder 2 BayHSchG Studiengänge durchführt, und aufgrund des Studiums an einer Betreuung des Kindes gehindert ist oder  eine in Studien- oder Prüfungsordnungen vorgeschriebene berufspraktische Tätigkeit verrichtet und aufgrund dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist oder  zu ihrer bzw. seiner Berufsausbildung mit oder ohne Arbeitsentgelt beschäftigt ist und aufgrund dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist.

– Vorabschlussschüler/-innen:

die nun ebenfalls den Unterricht vor Ort besuchen dürfen, können ihre Kinder – unter denselben Voraussetzungen wie bisher schon die Abschlussschüler/-innen – in die Notbetreuung bringen.

Voraussetzung der Notbetreuung der oben genannten Berechtigten ist,

dass das Kind nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann.

Insbesondere kann das Kind aufgenommen werden,

  • wenn der Partner aufgrund eigener Erwerbstätigkeit die Kinderbetreuung nicht übernehmen kann,
  • wenn der Partner zwar zuhause ist, aber bspw. aufgrund einer schweren Erkrankung die Betreuung nicht übernehmen kann.

Auch volljährige Geschwister können die Betreuung übernehmen, wenn sie zur Verfügung stehen.

Folgende Kinder haben Anspruch auf eine Notbetreuung:

– Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung (§§ 27 ff SGB VIII) haben,

können die Kindertageseinrichtungen wieder besuchen. Erforderlich ist ein entsprechender Nachweis der Inanspruchnahme von Erziehungshilfen, also ein Bescheid des Jugendamtes bzw. der Nachweis, dass ein Angebot im Rahmen der Erziehungsberatung in Anspruch genommen wird.

– Kinder mit Behinderung bzw. von wesentlicher Behinderung bedrohte Kinder

Kinder, die einen durch Bescheid festgestellten Anspruch auf Eingliederungshilfe haben, dürfen die Kindertageseinrichtungen ebenfalls wieder besuchen. Dies sind die Kinder für die gem. Art. 21 Abs. 5 Nr. 4 BayKiBiG der Gewichtungsfaktor 4,5 gewährt wird.

– Schulkinder

Auch Schulkinder dürfen an den Tagen, an denen sie den Unterricht vor Ort (Präsenzunterricht) in der Schule besuchen, ihr Betreuungsangebot im Hort (bzw. Haus für Kinder etc.) wieder in Anspruch nehmen. An Tagen, an denen die Schulkinder im Rahmen des „Lernens zuhause 2.0“ unterrichtet werden, ist der Besuch der Einrichtungen dagegen weiterhin auf die Kinder, die auch aus anderen Gründen die Notbetreuung besuchen können, beschränkt.

Die Schulkinder, die bis zum Beginn der Pfingstferien den Unterricht vor Ort in der Schule und an diesen Tagen den Hort bzw. die Kindertageseinrichtung wieder besuchen dürfen, dürfen auch in den Pfingstferien die reguläre Kindertageseinrichtung besuchen (voraussichtlich 1. und 4. Klasse).

Achtung: in unserem Löhehort können wir ab 25.05.2020 noch ein paar wenige Kinder aus den 1. Klassen neu aufnehmen!

– Vorschulkinder (ab 25.05.2020)

dürfen ihre Kita wieder besuchen. Berechtigt sind die Kinder, die zum Schuljahr 2020/21 zur Einschulung an einer Grund- oder Förderschule tatsächlich angemeldet sind. Nicht erfasst sind Kinder, deren Anmeldung zur Einschulung zum Schuljahr 2020/2021 bereits möglich gewesen wäre, aber nicht vorgenommen wurde, zum Beispiel, weil diese zurückgestellt wurden.

– Geschwisterkinder von Vorschulkindern und Kindern mit (drohender) Behinderung (ab 25.05.2020),

dürfen ebenfalls wieder ihre Kita besuchen, wenn sie in der gleichen Einrichtung betreut werden. Diese Kinder werden zwar mit dem Begriff „Geschwisterkinder“ umschrieben, auf ein Verwandtschaftsverhältnis kommt es aber ausdrücklich nicht an. Entscheidend ist, dass die Kinder in einem gemeinsamen Haushalt leben.

Wichtige ergänzende Infos für alle Berechtigten:

Voraussetzung der Notbetreuung ist, dass das Kind

  • keine Krankheitssymptome aufweist, dabei geht es nicht nur um Symptome einer Erkrankung an COVID-19, sondern um Krankheiten jeglicher Art. Kranke Kinder gehören nicht in eine Kindertageseinrichtung, dies gilt in normalen Zeiten und erst recht in Zeiten der Corona-Pandemie.
  • nicht in Kontakt zu mit dem Coronavirus infizierten Personen steht bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und das Kind keine Krankheitssymptome aufweist, und
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt.

Kinder, die vom Betretungsverbot ausgenommen sind, werden in der Kindertageseinrichtung betreut, die sie gewöhnlich besuchen.

Siehe Formulare/Erklärungen im Anhang (können dort runtergeladen oder ausgedruckt werden.)

Priorität Bildung fester Gruppen:

Mit der Ausweitung der Notbetreuung rückt die Bildung fester, kleiner Gruppen in den Fokus. Sofern eine Einrichtung sehr viele Kinder betreut, eine andere Einrichtung aber keine bzw. nur sehr wenige Kinder betreut, stellt das Familienministerium anheim, feste Gruppen  in eine andere Einrichtung zu verlagern. Das Jugendamt ist zu beteiligen. Es wird nochmals klargestellt, dass möglichst kleinen Gruppen gebildet werden sollen. Bei zunehmender Anzahl von Kindern in der Notbetreuung hat die Bildung fester Gruppen Priorität, um gegebenenfalls Infektionsketten nachvollziehen zu können.

In der Anlage finden Sie die aktuelle

– Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung) – kritische Infrastruktur

– Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung) – Alleinerziehende

-Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung) – Abschlussschüler/innen

– Erklärung berechtigte Kinder (Schulkinder, Kinder mit Behinderung bzw. von wesentlicher Behinderung bedrohte Kinder, Kinder, deren Eltern Anspruch auf Hilfen zur Erziehung (§§ 27 ff SGB VIII) haben, Vorschulkinder, Geschwisterkinder, etc.)

zum Ausdrucken.

Bitte beachten Sie, bei allen Formularen geben Sei eine Erklärung ab. Auf Grund von Falschangaben können hohe Bußgelder verhängt werden.

bitte beachten Sie: es kann einen Moment dauern, bis die Formulare hochgeladen sind.

 

Spätere Ausweitung (geplant ab 15.06.2020 – noch nicht sicher):

Im nächsten Schritt der Ausweitung der Notbetreuung ist die Aufnahme von Krippenkindern, die am Übergang zum Kindergarten stehen sowie Kindern, die im Schuljahr 2021/2022 eingeschult werden sollen, vorgesehen. Dieser Schritt kommt ab dem 15. Juni 2020 in Frage. Parallel zum Schulbetrieb könnten zu diesem Zeitpunkt auch die Schüler der 2. und 3. Klassen an den Tagen, an denen sie den Präsenzunterricht besuchen, wieder in den Horten betreut werden. 

Ob und ggf. unter welchen Voraussetzungen diese Ausweitungen möglich sind, hängt von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens ab.